Ölbohrungen, industrielle Fischerei und Kriege bedrohen die Arktis. Du kannst sie beschützen!

  • Wir alle sind auf eine intakte Arktis angewiesen!

  • Aber Konzerne und Regierungen wollen in der Arktis nach Öl bohren!

  • Dabei ist das Verbrennen von Öl eine der Hauptursachen für das Abschmelzen der Arktis!

  • Wir müssen die arktischen Gewässer vor Ölbohrungen und zerstörerischer Fischerei schützen!

  • Fordere Politiker dazu auf, ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol zu schaffen!

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Ja zu einem Schutzgebiet in der Arktis!

Unterzeichne die Petition für ein internationales Schutzgebiet in der Hohen Arktis und Verbote gegen Ölförderung und industrielle Fischerei in arktischen Gewässern!

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  • nicole, Frankreich

Ich fordere ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol und ein Verbot von Ölbohrungen und Industriefischerei in der Arktis!

DIE ARKTIS SCHMILZT

Unser Klima und wir alle sind auf die Arktis angewiesen. Doch sie schmilzt - und zwar schnell. In den letzten 30 Jahren sind drei Viertel der Nordpol-Eisdecke verschwunden.

Und seit über 30 Jahren ist Greenpeace gegen die Ausbeutung der Arktis aktiv: Greenpeace hat Forschungscamps - unter anderem auf der zugefrorenen Beaufortsee - aufgeschlagen und auf Expeditionen das Abschmelzen von Gletschern in Grönland sowie die Folgen einer Versauerung der arktischen Gewässer dokumentiert. Zuletzt haben Greenpeace-Aktivisten an den Shell-Schiffen Noble Discoverer und Nordica gegen die Pläne des Konzerns protestiert, im Sommer 2012 vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren.

Die Arktis braucht unsere Hilfe: Seit 800.000 Jahren ist sie von Eis bedeckt. Doch das Eis schmilzt, weil wir mit fossilen Brennstoffen Energie erzeugen. Bald könnte die Arktis das erste Mal seit Menschengedenken eisfrei sein. Mit dramatischen Folgen nicht nur für indigene Völker, Eisbären, Narwale, Walrosse und andere Arten, die dort leben, sondern für die gesamte Menschheit. Das Eis am Nordpol reflektiert Sonnenstrahlen zurück ins All und sorgt damit - quasi als Klimaanlage der Welt - für stabile Wettersysteme, von denen unsere Nahrungsmittelproduktion abhängt. Wenn wir das Eis schützen, schützen wir die Menschheit.

Um die Arktis zu schützen, müssen wir jetzt handeln. Unterschreibe jetzt.

ÖL-BOHRUNGEN

Ein Wettrennen ums Öl der Arktis hat begonnen. Shell, Gazprom, BP, Exxon riskieren einen schweren Ölunfall. Dabei könnte man den weltweiten Bedarf mit dem Öl der Arktis nur drei Jahre lang decken. Das Energy [R]evolution-Konzept von Greenpeace zeigt, wie wir auch ohne Arktisches Öl die Energieversorgung sicherstellen können.

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Öl- und Gasunternehmen, die für das Abschmelzen der Arktis selbst hauptverantwortlich sind, wollen jetzt aus dem Verschwinden der Eismassen Profit schlagen. In den neuen arktischen Bohrgebieten werden bis zu 90 Milliarden Barrel Öl vermutet: Viel Geld für die Firmen, doch gerade mal ausreichend, um den weltweiten Ölbedarf für drei Jahre abzudecken. Bis kürzlich noch unter Verschluss gehaltene Regierungsdokumente belegen, dass Aufräumarbeiten nach Ölunfällen unter arktischen Bedingungen "nahezu unmöglich" sind und technisches oder menschliches Versagen das labile Ökosystem Arktis zerstören würde. Damit die Ölfirmen in der Arktis bohren können, müssen sie Eisberge von den Plattformen fernhalten und Treibeis mit gewaltigen Wasserkanonen zum Schmelzen bringen. Ein katastrophaler Ölunfall wäre nur eine Frage der Zeit. Die Unfälle an der Exxon Valdez und der Deepwater Horizon sind uns allen noch im Gedächtnis - wir dürfen nicht zulassen, dass sich ein solches Unglück auch in der Arktis ereignet. Über zwanzig Jahre nach der Exxon Valdez-Katastrophe sind die negativen Folgen für die Region in Alaska immer noch spürbar (mehr dazu in einem Interview mit Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern).

Wir brauchen ein Verbot für Ölbohrungen in arktischen Gewässern. Unterschreibe jetzt.

INDUSTRIELLE FISCHEREI

Industrielle Fischereiflotten brechen zum Fischen in die Arktis auf.

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Die heimischen Fischer betreiben seit Jahrtausenden nachhaltigen Fischfang. Auch ihre Lebensgrundlage wäre bedroht, wenn wir zulassen, dass Industriefischer arktische Gewässer ausbeuten. Greenpeace setzt sich bereits seit vielen Jahren für Meeresschutzgebiete in arktischen Gewässern ein.

Wir brauchen jetzt deine Hilfe: Unterzeichne für ein Verbot gegen zerstörerische Industriefischerei in der Arktis!

KRIEG

Anrainerstaaten der Arktis bereiten sich auf militärische Konflikte vor.

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Wikileaks-Depeschen habe kürzlich gezeigt: Die USA erwarten "zunehmende militärische Gefahren in der Arktis"; Russland ist auf eine "bewaffnete Intervention" in der Zukunft gefasst.

Die Gefahr eines Krieges um die Arktis ist real: Anrainerstaaten kaufen bereits U-Boote, Kampfflugzeuge und Atom-Eisbrecher, um ihre Ansprüche auf die Arktis zu untermauern. Russland und Norwegen haben sogar die Schaffung "arktischer Kampftruppen" angekündigt, um ihre nationalen Interessen durchzusetzen. Doch nicht nur Rüstungsausgaben werden hochgefahren: Sechs Staaten wollen Teile der Arktis als ihre Hoheitsgebiete annektieren - auch um den Nordpol wird gefeilscht. Noch gehört die Arktis der gesamten Menschheit. Wir wollen, dass das so bleibt. Wir fordern ein internationales Schutzgebiet in der hohen Arktis für alles Leben auf der Erde..

Doch die hohe Arktis gehört keinem Land der Welt! Und so soll es auch bleiben. Unterschreibe jetzt.

DU/DIE FLAGGE

Es gibt keine Regierung oder Armee, die sich für den Schutz der Arktis einsetzt; es gibt nur Länder und Konzerne, die sie aufteilen wollen. Hilf uns dabei, die Flagge der Zukunft auf den Nordpol zu setzen!.

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Jeder und jede Einzelne ist auf eine intakte Arktis angewiesen: Indem das arktische Eis Sonnenstrahlen ins All reflektiert, steuert die Arktis globale Wettersysteme und ermöglicht die Produktion von Nahrungsmitteln.

In der Arktis entscheidet sich die Zukunft des Klimas, die Klimaerwärmung schreitet hier doppelt so schnell voran wie in jeder anderen Region auf der Welt. Die Arktis ist auch für die Zukunft der Ölindustrie entscheidend, deren schmutziges Elixir für die Klimaerwärmung hauptverantwortlich ist.

Wenn wir das Wettrennen um die Ölvorräte der Arktis verhindern, schaffen wir die Voraussetzungen für einen radikalen Wandel in unserem Umgang mit Energie. Und für unsere Kinder eine Welt, die durch Erneuerbare Energien versorgt wird.

Zusammen sind wir stärker als all diese Länder und Konzerne mit all ihren Armeen und all ihrem Geld: Unsere gemeinsame Sorge um die Erde, die wir von unseren Kindern nur geliehen haben, überwindet alle Grenzen. Diese Sorge verleiht uns unsere Stärke und Macht.

Aus diesem Grund wollen wir deinen Namen und die Namen Millionen anderer am Nordpol verewigen - zusammen mit einer Flagge für die Zukunft, die wir von Jugendlichen weltweit gestalten lassen. Unsere Vision von einem grünen, friedlichen, gesunden Planeten Erde kann nur Wirklichkeit werden, wenn wir gemeinsam die Arktis schützen.

Die Flagge ist unser Symbol. Deine Erklärung für den Schutz der Arktis werden wir an verantwortliche Politiker und Regierungen übergeben und sie nach ihrem Standpunkt fragen. Mit genügend Unterstützerinnen und Unterstützern im Rücken werden wir bei der UN ein globales Abkommen zum Schutz der Arktis fordern.Vor 30 Jahren riefen wir eine ähnliche Kampagne zum Schutz der Antarktis ins Leben. Niemand glaubte damals, dass wir damit erfolgreich sein würden. Doch wir haben es geschafft: Heute gibt es um den Südpol einen Weltpark, der die Antarktis schützt.

Jetzt braucht die Arktis unsere Hilfe. Schützt die Arktis. Unterschreibe jetzt.